Herzog-Schlagk, Bernd (Verf.): Unsere Schule benötigt einen aktuellen Schulwegplan! - Ein Leitfaden zur Verbesserung der Schulweg-Sicherheit und -Annehmlichkeit. In: RAABE Nachschlagen - Finden, Fachverlag für Bildungsmanagement. Ein Unternehmen der Klett-Gruppe (Hrsg.): Sicher durch den Schulalltag. Auslieferung Mai 2005

Erste konzentrierte und umfassende Darstellung, wie ein Schulwegplan entstehen kann bzw. entstehen sollte. Die Informationen für die Beteiligten in der Praxis richten sich in erster Linie an die Bezieher des Nachschlagewerkes, an die Schulleiterinnen und Schulleiter.

Eine Hilfe zur Selbsthilfe mit sehr detaillierten, aber knapp formulierten Informationen zu den Kartengrundlagen, der Art der Beschriftung, den notwendigen Zusammenstellungen der vorhandenen Daten und vor allem zum Verfahrensablauf.

Macht Mut, zeigt aber auch, dass die Erstellung eines Schulwegplanes einen kontinuierlichen Diskussions-Prozess darstellt, der nur mit engagierten Beteiligten zu leisten ist.

Angelika Schlansky (Verf.), Stadtteilzirkel Wegesicherheit Kattenturm (Hrsg.): Projekt „Sichere Schulwege“, Bremen, 2003

Beispiel für eine umfassend durchgeführte Befragung von Schülerinnen und Schülern und deren Auswertung. Hervorhebenswert ist die Einbeziehung auch anderer Wege (Spielwege) und die Abfrage nach Wünschen der Kinder zu Veränderungen im Bremer Stadtteil Kattenturm.

Von bundesweiter Bedeutung dürften die Ergebnisse insbesondere durch die Schülerantworten hinsichtlich der „sozialen Sicherheit“ sein. So wurde die Angst vor Bedrohungen und Überfällen von den Oberschülern teilweise fast genausooft, von einigen Zielgruppen sogar häufiger genannt als die Angst vor Verkehrsgefährdungen. Ein sehr deutlicher Hinweis darauf, dass diese Aspekte auch in Schulwegplan-Verfahren eine wesentliche Rolle spielen müssen.

Hans Boesch, René Oswald (Verf.): Schulwegsicherung und Schulwegplanung am Beispiel einer Gemeinde, Arbeitsgemeinschaft Rechtsgrundlagen für Fuss- und Wanderwege ARF (Hrsg.), Band 3, Zürich, 1981

Diese 50-seitige Broschüre aus der Schweiz war für die Ende der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts in Deutschland geführte Schulwegsicherungs-Diskussion bemerkenswert, weil hier beispielhaft aufgezeigt wurde, wie Konfliktstellen gezielt gesucht und beseitigt werden können. Deshalb wurde die Broschüre hier für die Fachrecherche aufgenommen.

FUSS e.V. bietet verschiedene Veröffentlichungen, die innerhalb des Schulwegplan-Verfahrens hilfreich sein können.

Besuchen Sie in unserem Online-Shop insbesondere die Rubriken Broschüren > Fußverkehr – Kinder, > Fußverkehr – Wege, > Fußverkehr – Queren und > Verkehrsberuhigung.

Auch die Rubriken Verkehrsrecht aus Fußgängersicht, Verkehrssicherheit für Fußgänger, Gehwege und Gehwegnetze, Fußgängerquerung von Fahrbahnen und Kinder und Jugendliche zu Fuß auf der Themen-Seite von www.fuss-ev.de könnten von Interesse für Sie sein.

Julkia Burka, Barbara Krauss(Verf.), Verkehrsclub Deutschland Kreisverband Großraum Hannover e.V. (Hrsg.): Grundschulprojekt „Kinderfreundlicher Schulweg“, Klassenstufe 3-4, Hannover, 1994

Ein Beispiel, wie eine Initiative vor Ort mit den erstarrten „Pflichtübungen“ von Schulwegplänen nicht einverstanden ist und mit Schülern, Lehrkräften, Eltern von Schulen und Kindergärten spielerisch und dennoch ernsthaft die Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen vorführt.