1994 wurde zum Ausdruck gebracht, dass „im Schulgesetz keine Regelungen enthalten sind“, 2005 gibt es auf die konkreten Fragen keine Antwort.

Das Landesinstitut für Schulsport Baden-Württemberg schickte als „ministeriumssübergreifend abgestimmte Antwort“ eine Pressemitteilung des Innenministeriums zur Aktion „Sicherer Schulweg“, eine „Die Polizei zeigt sich und hilft“- Aktivität der Verkehrserziehung. Aber darum ging es in den Fragen nicht, sondern um Schulwegpläne und Schulwegsicherung.

Immerhin eine Zusatzinformation: Obwohl in Baden-Württemberg statistisch das Unfallrisiko am niedrigsten liegt (263 Verunglückte/100.000 Kinder, Bundesdurchschnitt 322), haben die Schulwegunfälle 2003/2004 zugenommen auf 390 Kinder im Alter zwischen sechs und 14 Jahren (Fußgänger und Radfahrer), im Schuljahr davor waren es 360. Besonders gravierend war der Anstieg der schweren Verletzungen, von 69 auf 92. Schulwegsicherung muss also auch in Baden-Württemberg weiterhin ein Thema bleiben.

Der Information beigefügt wurde eine Materialienliste des Innenministeriums (z.B. „Zebra-Spielheft“) und des Ministeriums für Umwelt und Verkehr (z.B. Plaketten „bei Rot stehen - bei Grün gehen“) mit dem abschließenden Hinweis, dass zu Pressegesprächen auch Vertreter des ADAC und des ACE eingeladen werden sollen.