In der hessischen Verwaltungsvorschrift „Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung in der Schule“ (Erlass vom 15.Juli 2003) ist zum Thema „Sicherung der Schülerinnen und Schüler auf dem Schulweg“ folgendes ausgeführt:

„Die Sicherung der Schulwege ist gemeinsame Aufgabe der Straßenverkehrs-, Polizei- und der allgemeinen Ordnungsbehörde. In der Ausführung ist sie Angelegenheit der Straßenbaulastträger. Schulaufsichtsbehörden, Schulträger, Schulen und Eltern stehen beratend und unterstützend zur Seite.
Die Schulleitung arbeitet zumindest für die Jahrgänge 1 bis 7 einen Schulwegplan aus. Schulwegpläne sind Darstellungen, in denen die sichersten Wege zur Schule empfohlen werden. Schulwegpläne sind den Eltern und Schulanfängern rechtzeitig vor Schulbeginn bekannt zu machen und zumindest mit den Schulanfängern zum Schuljahresbeginn zu besprechen.“

Im damit ersetzten Erlass vom 12.November 1986 war die Erstellung von Schulwegplänen noch nicht grundsätzlich vorgeschrieben, sondern nur, „soweit es die Verkehrslage der Schule im örtlichen Schuleinzugsgebiet erfordert...“. Dafür ist im neuen Erlass die „Zusammenarbeit mit dem Schulelternbeirat“ entfallen und auch die Auflage: „Der Schulwegplan ist wenigstens einmal jährlich zum Schuljahresbeginn insbesondere mit den Schülern der Anfangsklassen, eingehend zu besprechen und sein Zweck zu erläutern.“

Hilfestellungen für die Erstellung von Schulwegplänen hat das zuständige Amt für Lehrerbildung Hessen zwar nicht erstellt, weist aber auf die aktuellen Veröffentlichungen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherer GDV (Schulwegsicherung) und der Gesetzlichen Unfallversicherung GUV (Schulweglexikon) hin.