Nach der Gemeinsamen Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus, des Sächsischen Staatsministeriums des Innern und des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit zur Schulwegsicherung und Beförderung von Schülern“ (vom 20. August 1992) stehen die Schulwegpläne an erster Stelle im Text:

„Zur Sicherung der Schüler auf dem Schulweg sollten Schulwegpläne mindestens dort aufgestellt werden, wo sich für die Kinder gefährliche Situationen ergeben können. Die Schulwegpläne werden von der Straßenverkehrsbehörde in Zusammenarbeit mit dem Schulträger, den betreffenden Schulen und der Polizeidirektion erstellt. Die örtliche Verkehrswacht sollte einbezogen werden.“

Das Kultusministerium unterbreitete darüber hinaus recht genaue Angaben darüber, dass z.B. bei der Entwicklung von Schulweggrundplänen „Ergebnisse der Verkehrsbeobachtung“ einfließen sollen und „für Kinder attraktive Stellen wie Spielplätze, Kioske, Geschäfte“ zu beachten sind. „Bei der Auswahl der zu empfehlenden Schulwege sind folgende Kriterien zu Grunde zu legen:... „Der Schulweg sollte so kurz wie möglich sein, Umwege sind aus Gründen der Akzeptanz zu vermeiden.“ Unter Zuständigkeiten der Gemeinden sollen Schulwegpläne „ständig fortgeschrieben werden, um den jeweils aktuellen Stand zu dokumentieren.“